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Tödliches Comeback
Forgotten Lady 
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Gast: Hello17
30.09.2018 20:02:58
 
Ich war, ehrlich gesagt, sehr erschrocken, als ich Janet Leighs Alter in dieser Folge nachgooglede. Sie war gerade mal 48. Ich hatte sie als guterhaltene 60erin eingeschätzt. Au weia, bin 47 :-))
Columbologe
19.02.2018 17:22:46
 
Ursula Vogel ist wahrlich nicht Janet Leigh, so dass im Deutschen die Performance der tragisch angelegten Rolle der Grace Wheeler Willis frequenzmäßig nicht den richtigen Ton trifft. Das kann dazu führen, dass zwischen Zuschauer und Film die "Chemie nicht stimmt". Claus Biederstaedt hingegen brummt und sänftelt sehr angenehm.
Beim zweiten Ansehen dieser ganz besonderen Folge, nachdem man weiß, dass die Mörderin an Gedächtnisschwund leidet, erkennt man viele Feinheiten, die beim ersten Sehen durchgerutscht sind. So hat z.B. die Mörderin schon in dem Moment, als sie mit dem Butler die Schlafzimmertür des Gatten aufbricht, ihre Schandtat vergessen. Ihre Augen verraten es in den Sekunden davor ganz deutlich. Die Folge, die im Original "Forgotten Lady" heißt, könnte also auch "Forgetting Lady" heißen. Höhepunkt der Episode sind die zwei fabelhaften letzten Dialoge, in denen Columbo mit Ned Diamond über Grace spricht. Das Ende ist - unüblich für Columbo - so rührend, dass man weinen könnte, und vor allem ist es einzigartig in der Serie, dass Columbo einen seiner Gegenspieler laufen lässt. (Lisa, die nur Komplizin in "Ein Toter in der Heizdecke" war, nicht mitgerechnet.)
Das Erzähltempo ist etwas schleichend, aber wenn man diese Folge, die ein gewisses Late-Night-Feeling versprüht, mit viel Muße an einem späten Abend schaut, kann sie Balsam für die Seele sein, auch für Musical-Hasser. Bei aller Dramatik ist noch Raum für köstliche Humor-Einlagen: die Füllszenen zum Thema "Columbo muss schießen üben" und der Showact "Columbo hängt im Baum". Auch Hund hat dabei einen sympathischen Auftritt.
Ich gebe 8 von 9 Punkten.
rekath16
19.02.2018 14:32:29
 
Ich war geneigt, den Film mit mangelhaft zu bewerten. Zum x-ten Male eine Diva, die hier auch wirklich nur mit größter Mühe zu ertragen ist.
Dann kam das Ende. Das hat mich ziemlich verblüfft und ich war positiv angetan. Mit flauem Bauchgefühl erinnert die Auflösung an Peter Falks eigenes Schicksal.
Eigentlich ist Ned Diamond der wahre Star der Folge. Selbstlos springt er für Grace in die Bresche. Sein Dialog mit Columbo ist äußerst sehenswert.
Trotzdem ist Tödliches Comeback zum größten Teil einfach unangenehm.
4/9
Tonio
21.10.2017 23:59:30
 
Eine dieser grandiosen „Hollywood-Episoden“, die auch noch damit brilliert, dass ein gealterter Star einen gealterten Star spielt. Was in dem ebenfalls gelungenen „Klatsch kann tödlich sein“ mit Anne Baxter begann, wird hier noch konsequenter mit Janet Leigh auf den Punkt gebracht und endet mit einem sehr berührenden wie ungewöhnlichen Finale, das aber zu Columbos Wesen passt. Das Detektivische sowie ein paar Kultmotive kommen ebenfalls nicht zu kurz, zudem ist das alles mit dem psychologischen Drama aufs Beste verwoben. Ganz weit oben, 9 von 9 Punkten, wobei ich den einzigen Mini-Einwand gleich mal vorab erwähne: Wieder einmal geht es um einen als Selbstmord getarnten Mord. Da aufgrund eines Todeskrampfes der Hand des Opfers klar ist, dass dieses die Pistole beim Schuss selbst gehalten hat, muss Columbo darauf kommen, dass die Täterin die Waffe nicht erst nach, sondern bei der Tat dem Opfer in die Hand gegeben hat. Das Opfer muss also betäubt gewesen sein. Somit hätte nahegelegen, dass Columbo eine Obduktion anordnet und sich aufgrund des Ergebnisses fragt: Wieso wirft sich jemand eine betäubende, aber nicht tödliche Überdosis Schlaftabletten ein und kann sich anschließend noch erschießen? Aber das sind Peanuts. Worum geht es nun wirklich? Bei Columbo geht es öfter einmal um Menschen, die auch als Täter im Grunde Opfer ihrer egozentrischen, verengten Sichtweise sind, die unter einer Glasglocke, in einer Illusionswelt leben und in bemerkenswertem Tunnelblick diese zwanghaft mit der realen Welt verwechseln. Und um Menschen, die im realen Leben Theater spielen, die ganz gezielt etwas „inszenieren“, sich selbst, den Mord, die falschen Spuren. Manchmal kommt beides zusammen, so natürlich hier. Dabei scheint Janet Leigh im direkten Vergleich zu der immer im Understatement sehr nuancierten Anne Baxter zunächst abzufallen. Mit ihrem fast schon hysterischen Gefasel von einem Musical-Comeback nervt sie gewaltig, und sie sieht nicht gut aus, was vor allem die Schuld des Kostümbildners ist. Die Dame in einem halbseitig schulterfreien Kleid, da sieht man schonungslos, dass sie nur Haut und Knochen ist, Knochen vor allem. Dies dürfte aber ein bewusster Akzent sein. Solche ein Kleid wird sie nie wieder tragen, und rückschauend zeigt die Szene eindrucksvoll, wie sehr sie Gefangene ihres Traumes ist und wie realitätsfern dieser ist. Dazu passt, dass ihr das Drehbuch eine Krankheit andichtet, die ihr Kurzzeitgedächtnis Aussetzer machen lässt, während das Langzeitgedächtnis noch tadellos ist. Erstens ist das wunderbar dargestellt, merken wir doch schon vor der Lüftung dieses Geheimnisses, dass die Dame seltsame Aussetzer hat (ohne dass es Dialoge und Mimik der Leigh zu holzhammerartig vorführen). Zweitens ist das natürlich auch ein kongeniales Sinnbild für das Leben in der ruhmreichen Vergangenheit und das Ignorieren des Heute. Soll man so einem Menschen die Illusion rauben? Am Ende offenbart sich zudem noch eine wunderschöne, wenn auch einseitige Liebesgeschichte, von der auch unser Ermittler nicht ungerührt ist, sodass er mit dem Liebenden einen illegalen Pakt schließt. Darf man das? Manche kritisieren dies. Man sollte aber bedenken, dass das nur Fernsehen ist und es zahlreiche Folgen gibt, in denen Columbo mit juristisch unsauberen Mitteln arbeitet – allein die gefälschten Beweise aus diversen Folgen und die schon etwas krasse Zusammenarbeit mit einem Mafiaboss in „Seltsame Bettgenossen“! Columbo ist nicht nur unbeirrbar, sondern auch Moralist und Humanist, und er hat Herz. So ließ er Ruth Gordon, für die er durchaus Sympathie hegte, nicht entkommen, obwohl von ihr als alter Frau keine Gefahr mehr ausging – aber weil sie ums Entkommenlassen ersucht und mit ihrer altersbedingten Gefahrlosigkeit kokettiert hatte. Berücksichtigt man dies, ist der Ausgang der vorliegenden Folge nicht nur hochemotional, sondern auch stringent und sympathisch.

Auch Details am Rande sind äußerst gelungen: Könnte man den Gag, dass Columbo sich vor dem Schießtraining seit Jahren drückt, nicht auch als parodistische Anspielung auf ein ebenfalls dysfunktionales Kurzzeit- bei perfektem Langzeitgedächtnis deuten, nach dem Motto: „Das hab ich doch schon bei der Ausbildung gemacht“? Ferner wird das Leben in der Illusion dadurch zum Ausdruck gebracht, dass sich der Leigh-Charakter ständig alte Filme mit sich selbst ansieht, was zudem perfekt mit dem Mord sowie der Detektion verknüpft wird. Und ihr Ex-Tanzpartner bringt den Unterschied zwischen Kunst und Leben herrlich sarkastisch auf den Punkt, wobei er dafür sorgt, dass das „falsche Leben“ auch positiv zu würdigen ist und Kunst von Können kommt (dito die Tanzproben, in denen der Leigh-Charakter auf die harte Wirklichkeit prallt): Wenn Columbo zwei linke Füße habe und nicht tanzen könne, möge er Kritiker werden („Kritiker sind wie Eunuchen. Sie wissen, wie es geht, aber sie können’s nicht“, heißt es gelegentlich sinngemäß unter Künstlern). Schließlich fallen Details auf wie das, dass Leigh, tänzerisch nicht mehr auf der Höhe, noch perfekt im figurbetonten Gymnastikanzug katzengleich schleichen und vom Balkon über einen Baum hinabklettern kann, woran Columbo übrigens im wahrsten Sinne des Wortes krachend scheitert. Für die Kunst tut sie alles, für die Kunst begeht sie den Mord, für den Mord kann sie sowas noch perfekt. Die schnittlose Szene zeigt übrigens, dass die Leigh sich nicht doubeln ließ!

Doch wie gesagt, die Fassade bekommt Risse, die zunächst unsympathische Leigh wird sympathisch oder zumindest bemitleidenswert, ihr Spiel und ihre Kostüme werden zurückgenommener, die Kamera betont nicht mehr den exaltierten Körper, sondern das wehmütige, nun mit nuancierterer Mimik auskommende Gesicht. Und sogar der typische Arrogante, der von Columbo zunehmend genervt ist, bekommt Herz und Seele, worauf Columbo am Ende auch auf wie gesagt sehr berührende Weise eingehen wird. Und dennoch ist er nicht „ein ganz anderer“, sondern ist dieser Fall wie für ihn gemacht, indem er eine Seite an ihm besonders hervorhebt, die aber erkennbar immer schon da war. Das Ganze ist ebenfalls hervorragend in den nicht so leicht als „handwerklich“ kleinzuredenden filmischen Tugenden wie Ausstattung, Kostüme, Kamera, Schauspielführung, Dekor, Beleuchtung. Eine der besten Folgen!
onkelfreytag
26.12.2016 00:04:26
 
Laut untertitel sagt sie ^Krokono ^. So nennt man dann wohl diese Lockenfrisur.
Gast:
17.12.2015 19:44:45
 
Ziemlich am Anfang, als Columbo zum ersten mal auf Grace trifft, sagt er, seine Frau hätte damals die gleiche Lockenfrisur gehabt. Grace sagt darauf hin, irgendwas, was ich nicht verstehe... Brocono oder so etwas... Versteht das jemand, und was ist das???
Orbiter
05.12.2015 11:30:24
 
Mich wundert, warum Grace ein so langes Stück Film herausgeschnitten hat (15-20 Bilder). Eigentlich schneidet man doch nur das eine gerissene Bild raus. Sie verbrennt den Streifen nachher und so müsste doch eine Menge verkohlter Kunststoff übrig geblieben sein, vielleicht sogar auf der Schale festkleben. Vom Gestank ganz zu schweigen. Doch der gute Butler schüttet die Reste einfach aus, ohne davon in irgendeiner Weise Notiz zu nehmen. Er ist eben ein perfekter Butler...

Die eher schlechte Bewertung dieser Folge kann ich nicht nachvollziehen. Das Schauen hat mir auf ganzer Länge Spaß gemacht. Stören sich manche an dem Schluss, also Columbos \"Mitleid\"?
haiderlein
24.05.2013 19:34:34
 
Ich fand janet leigh immer toll. Aber als diese folge gedreht wurde war sie 48 jahre und sam jaffe, der ihren ehemann spielt 83 jahre alt. Im film wurde mal erwähnt, er sei 70 jahre alt und sie musste aufgrund dessen, dass columbos frau ihn zu den filmen schleppen musste, als sie noch jung waren, mindestens 60-65 jahre alt sein. Sie sah im film hier schon älter aus, trotzdem passt das ehepaar nicht zusammen. Die idee und der mord selbst ist sehr gut gemacht, aber mich stört, dass sie am ende lächelnd den film schaut, während sich neil für sie opfert. Auch wenn sie nicht mehr lange zu leben hat, ist es nicht richtig, sie nicht festzunehmen. Ach ja, und wenn das kurzzeitgedächtnis nicht funktioniert, hätte sie die aufwendige choreographie nicht behalten.
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