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Tonio
14.11.2017 15:41:20
 
Hier werden keine kleinen Brötchen gebacken, dies ist von Anfang an klar. Selbst wenn man die allglatt-fiese Arroganz von Jack-Cassidy-Charakteren aus früheren Folgen nicht kennt, wird sie sogleich deutlich. Und als Meister-Illusionist ist der von ihm gespielte „Große Santini“ ein perfekter wie ebenbürtiger Gegner – natürlich nur fast, aber immerhin. Und dann ist er auch noch ein NS-Verbrecher! Was der Mann, der es aufzudecken gedenkt, mit dem Leben bezahlt. Die vertrackte Tatausführung, das hohe Kriminalitätspotenzial, die Raffinesse – eine diesmal besonders hohe Herausforderung, bei der es ein Genuss ist, zu sehen, wie Columbo sie annimmt. Obwohl ich grad auch manche Folge mag, in der der Held tatsächlich mal ins Straucheln zu kommen scheint und im Innersten seiner Seele verletzt wird (vor allem „Wer zuletzt lacht“ und „Ruhe sanft, Mrs. Columbo“), ist diese aus der Reihe „gewitzt überlegener Inspektor“ eine der besten. Neben der erwähnten großen Herausforderung gibt’s viel Liebe zum Detail. Beispielsweise erscheint Santini oft aus leichter Froschperspektive vor dem Vorhang seines Cabarets auch in scheinbar banalen Situationen wie einer, der nicht einfach da ist, sondern der auftritt. Die Bühne ist das Leben. Damit hat auch der Mord während eines Zaubertricks (!) zu tun. Der Freund der Tochter des Täters tritt als Sänger vor der Zaubershow auf und singt kaum zufällig „When we play La Charade“, was mehr als eine Hommage an „Charade“ (1963) mit Cary Grant und Audrey Hepburn ist. Der ultimative Brüller findet sich im mittleren Teil: eine Art Duell zwischen Columbo und Santini im Rahmen des Letzteren Show. Allein wie der Ermittler, obwohl Santini vorher schon seine Ablehnung bekundet hatte, durchdrückt, dass er als „Freiwilliger“ den großen Meister mit einem vorbereiteten Trick herausfordern darf, ist eine der geschicktesten Columbo-Nervereien der Serie. Dann der Clou: Columbo verliert – und hat gerade dadurch gewonnen, weil der Zauberer zwar die Handschellen knacken konnte, aber eben auch ein eigentlich unknackbares Schloss, das der Mörder geöffnet hatte. Santinis Eitelkeit ließ nicht zu, dass er vor Publikum suggerierte, Columbos Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Doppeldeutige Blicke und Sprüche in zwei für die Serie ungewöhnlich direkten Frontal-Großaufnahmen der Antagonisten bringen die Süffisanz auf den Punkt. Und hat uns vielleicht nicht nur Columbo, sondern sogar Peter Falk hier eine Illusion serviert, da nach meiner Beobachtung das zwinkernde Auge das Glasauge ist? Die Folge ist wirklich sehr aufmerksam inszeniert und gespielt und ich mag sie geringfügig lieber als den thematisch teils ähnlichen Guillotinen-Wiedereinstand (#46), in dem der Inspektor doch mitunter etwas großspurig und/oder umständlich auftrat. Dieser ist aber vielleicht sogar durch eine kleine Szene mit einer Zauber-Guillotine in der vorliegenden Folge angeregt worden. Weit über dem Durchschnitt – vielleicht mit der kleinen Einschränkung, dass die starken Antagonisten diesmal wenig Platz für starke Nebenfiguren lassen. Damit darf man es zwar auch nicht übertreiben, aber grad die späteren Folgen lassen insoweit gelegentlich ungeahnte Abgründe bei so manchem erkennen. Was würde z.B. die hübsche Tochter sagen und/oder tun, wenn sie von der Vergangenheit ihres Vaters erfährt? Wir erfahren sowas nicht, Columbo regelt den Fall allein. Nur auf einen kann er nicht verzichten: auf seinen Mantel, den er zugunsten eines neuen Mantels abgelegt hat, was zu wunderbaren Gags und natürlich gegen Ende zur Rückkehr des Trenchcoats führen wird. 8 von 9 Punkten.
Tonio
14.11.2017 15:39:49
 
Hier werden keine kleinen Brötchen gebacken, dies ist von Anfang an klar. Selbst wenn man die allglatt-fiese Arroganz von Jack-Cassidy-Charakteren aus früheren Folgen nicht kennt, wird sie sogleich deutlich. Und als Meister-Illusionist ist der von ihm gespielte „Große Santini“ ein perfekter wie ebenbürtiger Gegner – natürlich nur fast, aber immerhin. Und dann ist er auch noch ein NS-Verbrecher! Was der Mann, der es aufzudecken gedenkt, mit dem Leben bezahlt. Die vertrackte Tatausführung, das hohe Kriminalitätspotenzial, die Raffinesse – eine diesmal besonders hohe Herausforderung, bei der es ein Genuss ist, zu sehen, wie Columbo sie annimmt. Obwohl ich grad auch manche Folge mag, in der der Held tatsächlich mal ins Straucheln zu kommen scheint und im Innersten seiner Seele verletzt wird (vor allem „Wer zuletzt lacht“ und „Ruhe sanft, Mrs. Columbo“), ist diese aus der Reihe „gewitzt überlegener Inspektor“ eine der besten. Neben der erwähnten großen Herausforderung gibt’s viel Liebe zum Detail. Beispielsweise erscheint Santini oft aus leichter Froschperspektive vor dem Vorhang seines Cabarets auch in scheinbar banalen Situationen wie einer, der nicht einfach da ist, sondern der auftritt. Die Bühne ist das Leben. Damit hat auch der Mord während eines Zaubertricks (!) zu tun. Der Freund der Tochter des Täters tritt als Sänger vor der Zaubershow auf und singt kaum zufällig „When we play La Charade“, was mehr als eine Hommage an „Charade“ (1963) mit Cary Grant und Audrey Hepburn ist. Der ultimative Brüller findet sich im mittleren Teil: eine Art Duell zwischen Columbo und Santini im Rahmen des Letzteren Show. Allein wie der Ermittler, obwohl Santini vorher schon seine Ablehnung bekundet hatte, durchdrückt, dass er als „Freiwilliger“ den großen Meister mit einem vorbereiteten Trick herausfordern darf, ist eine der geschicktesten Columbo-Nervereien der Serie. Dann der Clou: Columbo verliert – und hat gerade dadurch gewonnen, weil der Zauberer zwar die Handschellen knacken konnte, aber eben auch ein eigentlich unknackbares Schloss, das der Mörder geöffnet hatte. Santinis Eitelkeit ließ nicht zu, dass er vor Publikum suggerierte, Columbos Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Doppeldeutige Blicke und Sprüche in zwei für die Serie ungewöhnlich direkten Frontal-Großaufnahmen der Antagonisten bringen die Süffisanz auf den Punkt. Und hat uns vielleicht nicht nur Columbo, sondern sogar Peter Falk hier eine Illusion serviert, da nach meiner Beobachtung das zwinkernde Auge das Glasauge ist? Die Folge ist wirklich sehr aufmerksam inszeniert und gespielt und ich mag sie geringfügig lieber als den thematisch teils ähnlichen Guillotinen-Wiedereinstand (#46), in dem der Inspektor doch mitunter etwas großspurig und/oder umständlich auftrat. Dieser ist aber vielleicht sogar durch eine kleine Szene mit einer Zauber-Guillotine in der vorliegenden Folge angeregt worden. Weit über dem Durchschnitt – vielleicht mit der kleinen Einschränkung, dass die starken Antagonisten diesmal wenig Platz für starke Nebenfiguren lassen. Damit darf man es zwar auch nicht übertreiben, aber grad die späteren Folgen lassen insoweit gelegentlich ungeahnte Abgründe bei so manchem erkennen. Was würde z.B. die hübsche Tochter sagen und/oder tun, wenn sie von der Vergangenheit ihres Vaters erfährt? Wir erfahren sowas nicht, Columbo regelt den Fall allein. Nur auf einen kann er nicht verzichten: auf seinen Mantel, den er zugunsten eines neuen Mantels abgelegt hat, was zu wunderbaren Gags und natürlich gegen Ende zur Rückkehr des Trenchcoats führen wird. 8 von 9 Punkten.
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30.07.2016 19:37:16
 
Diese Folge ist Top. Am besten gefällt mir das Ende: der Inspektor und Sergeant Wilson ziehen einen Brief nach dem anderen aus ihren Taschen. Santini ist sprachlos...
Die Geschichte ist in sich schlüssig und wird nie langweilig.
Gast: Synchroverfälscher
12.12.2010 22:51:24
 
Ich nochmal :o

Besonders toll ist der \"Running Gag\" mit dem neuen Mantel: Ständig versucht Columbo den irgendwo zu \"vergessen\" und immer wieder wird ihm der Mantel hinterhergetragen. :D
Gast: Synchroverfälscher
12.12.2010 22:47:51
 
Ob Santini nun ein Nazi war oder eine Bank ausgeraubt hat ist doch im Grunde egal. Beide male hätte er ein klares Motiv für den Mord, und nur das ist für eine gute Columbo-Folge von Belang.
Gast: Matthias Schmidt
11.04.2010 20:42:18
 
Ich finde columbo einfach nur klasse,jeden Tag freu ich mich auf dieses Highlight,Man gönnt sich ja sonst kaum noch was!
Columbo gibt mir die Möglichkeit einfach mal abzuschalten und den Alltag zu vergessen!
yell ow
02.10.2009 19:32:13
 
ich hab mir die box (staffel 5) jetzt zugelegt. abgesehen von winzigen szenen am anfang, als man das opfer den brief schreiben sieht, wurde in der ard-version nichts weggeschnitten.
die synchronstimmen von santini klingen beinah identisch. warum man die story zur räubersgeschichte umgeschrieben hat, ist mir ein rätsel.
yell ow
28.09.2009 18:33:57
 
gibt's von userseite hier die möglichkeit, die folge in der rtl-synchronisation (nazi-vergangenheit, ungekürzt) ins netz zu stellen? ich empfange leider nur orf und kenne die ard-synchro schon bald auswendig. würde als großer fan gerne endlich die geschichte, so wie sie geschrieben wurde und in voller länge, kennen lernen.
bitte um antwort. ich würde auch eine postsendung begrüßen und diese selbstverständlich mit einem unkostenbeitrag quittieren. danke!
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